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Heimatverein Helmarshausen von 1951 e.V. |
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Bilder aus Helmarshausen |
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Bilder von Veranstaltungen
Richtfest Klosterareal 2006
Mönchswanderung 2007
Vereinsfahrt
zur Sigwardskirche
in Idensen Was verbindet Helmarshausen mit Idensen, dem Ort am Steinhuder Meer ? Dieser Frage gingen die Mitglieder und Freunde des Vereins am 25.5.2008 nach und staunten über die wunderbaren Wand- und Deckenmalereien in der Sigwardskirche. Bischof Heinrich II von Paderborn ließ die Johannes-Kapelle auf dem Krukenberg bauen. Nach der Fertigstellung im Jahre 1126 konnte er die Weihe des Gotteshauses wegen körperlicher Gebrechen nicht mehr selbst vornehmen. Er ließ sich deshalb von dem Mindener Bischof Sigward vertreten. Bei dem Aufenthalt im Kloster Helmarshausen lernte Sigward die künstlerischen Fähigkeiten der Mönche kennen. Er ließ sie nach Idensen kommen, um die von ihm errichtete Sigwardskirche, die ihm gleichzeitig als Grabeskirche dienen sollte, auszumalen. Mit den Bildern werden Szenen aus dem alten und neuen Testament dargestellt. Kunsthistoriker beurteilen die Malereien als „das älteste typologische Bildprogramm auf deutschem Boden“. Am Nachmittag schloß sich ein Aufenthalt am Steinhuder Meer und ein Besuch im Dom zu Hildesheim an.
900
Jahre Wülmersen Mit einer Wanderung am 8. Juni 2008 von Helmarshausen nach Wülmersen wurde an
dieses Ereignis erinnert. Der Paderborner Bischof Heinrich II lies die Kirche auf dem Krukenberg errichten und schenkte dem Kloster Helmarshausen dieses Bauwerk zusammen mit dem Gut Wülmersen, das fortan als „Tafelgut“ diente. Mit anderen Worten: Die in Wülmersen geernteten Früchte kamen auf den Tisch der Mönche in Helmarshausen. Die in der Urkunde vom 17. September 1108 verbriefte
Schenkung hat folgenden auszugsweisen Text: „Im Namen der heiligen und
ungeteilten Dreifaltigkeit. Wir Heinrich, durch derselben Gnade Bischof von
Paderborn, wollen, dass sowohl allen zukünftigen als auch gegenwärtigen Gläubigen
der Kirche und Christi bekannt sei, dass wir …….. der heiligen Kirche die in
Helmarshausen zu Ehren unseres Herrn Erlösers und des hochheiligen Apostelfürsten
Petrus errichtet und uns übertragen ist, alles das, was unsere (Paderborner)
Kirche in dem Wülmersen genannten
Dorfe an Eigentum besessen hatte …… überlassen haben mit ewigem Recht und
allem Zubehör, d. h. mit bebauten und unbebauten Äckern, Wiesen, Weiden, Gewässern
und Wasserläufen, Fischgründen, Wäldern und allen Einkünften, zu Eigentum
und zum Niesbrauch …. übergeben, übereignet und übertragen haben …..“. Während das Kloster das Gut zunächst selbst bewirtschaftete, wurden später die Ritter von Markessen und von Stockhausen mit dem Grundbesitz belehnt. Hierfür waren entsprechende Gegenleistungen z. B. Naturalien und Schutz bei Kriegen zu erbringen. In den 1950ger Jahren wurde das Land im Rahmen der „Beispielmaßnahme Trendelburg“ an mehrere landwirtschaftliche Siedler verkauft und es entstand der Weiler Wülmersen. Die dem Verfall preisgegebenen ehemaligen Gutsgebäude konnten durch private und öffentliche Initiativen gerettet und jetzt sinnvoll genutzt werden. Bei strahlendem Sonnenschein führten Doro Fellinger (Wasserschloß Wülmersen) sowie Egon Haake und Wolfgang Frohmüller (Heimatverein Helmarshausen) die Teilnehmer vom Kloster über den Damm, vorbei am Landgraf-Carl-Canal, über das Bahnhofsgelände und dann auf dem Radweg nach Wülmersen. An mehreren Stellen wurden geschichtliche Informationen gegeben.
Vereinsfahrt
nach Fritzlar am 30.8.2009 Die Fahrt mit dem Bus führte durch das Waldecker Land zunächst zum Edersee. Dort unternahmen wir eine Rundfahrt mit der „Edersee Star“. Bei strahlendem Spätsommerwetter zeigte der Wald ringsherum schon eine leichte herbstliche Färbung und von der Höhe „grüßte“ das Schloss Waldeck. Und weiter ging es nach Fritzlar. Dort erwartete uns das Mittagessen in der Gaststätte „Brauhaus 1880“. Die Portionen waren groß und so konnten wir gestärkt zu der anschließenden Führung im Dom gehen. Pater Marcus, der sich allerdings Herr Marcus nennt, wie es in seinem Orden Brauch ist, erklärte uns alles Wissenswerte über Bonifatius, Fritzlar und den Dom. Dank dieser umfangreichen Informationen wissen wir nun u. a., weshalb die Orte Fritzlar und Naumburg katholisch sind, in dem sonst evangelischen Hessen: Es handelt sich um ehemalige Bastionen der Bischöfe von Mainz. Für uns Helmarshäuser war natürlich die Schatzkammer im Dom von Bedeutung und der Anlass für die Fahrt, denn dort befinden sich Gegenstände, die in der Kunstwerkstatt des Klosters Helmarshausen hergestellt wurden. Am Nachmittag blieb noch Zeit für einen Gang durch die historische Altstadt von Fritzlar mit den wunderschönen Fachwerkhäusern. Das schöne Wetter und die Sitzgelegenheiten im Freien waren geradezu eine Einladung zum Kaffeetrinken auf dem Marktplatz. Und davon wurde auch Gebrauch gemacht. Damit ging ein Erlebnisreicher Tag zu Ende.
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